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Porträt von Alī
Wikimedia Commons, عبدالعزيز علي, Public domain
Geboren
17. 3. 599, Mekka · auf der Karte
Gestorben
661, Kufa
Wirken
Staatsmann, Kadi, Faqîh, Muhadit

Alī

vierter Kalif der Sunniten, erster Imam der Schiiten; Schwiegersohn Mohammeds

#296 weltweit #4 in Saudi-Arabien
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Abū l-Hasan ʿAlī ibn Abī Tālib, häufig kurz Ali genannt, war der Vetter und Schwiegersohn des Propheten Mohammed und ist eine zentrale Figur des Islam. Er war der erste männliche Anhänger Mohammeds und heiratete dessen Tochter Fatima. Nach dem Tode des Propheten im Jahre 632 war er von 656 bis 661 Kalif. Über die Frage, ob er berechtigt gewesen wäre, unmittelbar nach dem Tode Mohammeds dessen Nachfolge anzutreten, entzweiten sich die Muslime: Für die Schiiten, deren Name sich von schīʿat ʿAlī ableitet, war ʿAlī der rechtmäßige Nachfolger Mohammeds, die Sunniten dagegen meinen, dass Mohammeds Schwiegervater Abū Bakr, der auch tatsächlich die Nachfolge antrat, größeren Anspruch darauf hatte. Den Sunniten gilt ʿAlī als vierter und letzter Rechtgeleiteter Kalif, den Schiiten und den Aleviten, deren Name sich ebenfalls von ʿAlī ableitet, als erster der Zwölf Imame. Auch ʿAlīs Söhne Hasan und Husain sind zentrale Personen im schiitischen und alevitischen Islam. Bis heute genießen die Aliden hohes Ansehen in den muslimischen Gesellschaften.

Kurzbiografie aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0) · 53.917 Artikel-Aufrufe in 12 Monaten

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