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Porträt von Philipp Lenard
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Geboren
7. 6. 1862, Bratislava · auf der Karte
Gestorben
20. 5. 1947, Messelhausen
Wirken
Physiker, Erfinder, Hochschullehrer

Philipp Lenard

österreichisch-deutscher Physiker (1862–1947), Nobelpreis für Physik 1905

Philipp Eduard Anton von Lenard war ein österreichisch-ungarischer, ab 1907 deutscher Physiker. Für seine grundlegenden Arbeiten über Kathodenstrahlen und die Entwicklung der Elektronentheorie wurde ihm 1905 der Nobelpreis für Physik verliehen. Ab 1907 Direktor des Instituts für Physik und Radiologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wurde er mit dem Ersten Weltkrieg und im Kampf gegen die Revolutionierung der Physik durch Albert Einstein zum Propagandisten von Nationalismus und Antisemitismus. Ab 1924 trat er öffentlich für die Anführer des Hitlerputsches und die NSDAP ein. Mit der These: „Wissenschaft ist, wie alles was Menschen hervorbringen, rassisch, blutmäßig bedingt“, wurde er zum Wortführer einer „Deutschen Physik“.

Kurzbiografie aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0) · 18.036 Artikel-Aufrufe in 12 Monaten

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