- Geboren
- 9. 1. 626, Medina · auf der Karte
- Gestorben
- 10. 10. 680, Kerbela
- Wirken
- Feldherr, Theologe, Dichter
al-Ḥusain ibn ʿAlī
dritter Imam der Schiiten
Al-Husain ibn ʿAlī, kurz Hussein oder Hossein genannt, war der dritte Imam der Schiiten. Er war ein Enkelsohn des islamischen Propheten Mohammed und ging aus der Ehe von ʿAlī ibn Abī Tālib mit Mohammeds Tochter Fātima bint Muhammad hervor. Berühmt wurde er vor allem durch seinen Aufstand gegen die Umayyaden im Jahre 680, der in der Schlacht von Kerbela mit seinem Tod und dem seiner Anhänger endete. Aufgrund dieses Ereignisses hat al-Husain bei den Zwölfer-Schiiten auch den Beinamen „Herr der Märtyrer“. Die Zwölfer-Schiiten gedenken der Schlacht bei Kerbela jährlich am Aschura-Tag, dem 10. Tag des Monats Muharram, an dem zahlreiche Trauerzeremonien stattfinden, sowie am al-Arba'un-Fest, bei dem sich regelmäßig mehrere Millionen Menschen zum Imam-Husain-Schrein begeben.
Kurzbiografie aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0) · 26.260 Artikel-Aufrufe in 12 Monaten